Mediationsanlässe im Arbeitskontext

 Mediation in Essen, Ruhrgebiet & Rheinland

Zwei Hände - symbolisch die Mediatorin - trennt zwei Konfliktparteien. Darstegestellt durch zwei rote Bauklotz-Stapel

Typische Mediations-Anlässe in meiner Praxis

Mediationsanlässe im Arbeitskontext sind oft leichter zu erkennen als zu lösen: Entscheidungen werden vertagt, Teams blockieren sich oder Schlüssel-Mitarbeitende ziehen sich zurück. 

    Auf dieser Seite finden Sie typische Mediationsanlässe aus meiner Praxis in Essen – jeweils verlinkt mit einem Praxisbeispiel zum Weiterlesen.

      Mediationsanlässe im Arbeitskontext sind oft leichter zu erkennen als zu lösen: Entscheidungen werden vertagt, Teams blockieren sich oder Schlüssel-Mitarbeitende ziehen sich zurück. 

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        Blockierte Zusammenarbeit zweier Mitarbeitender

        Symptome:

        • Konfliktkern: direkte Zusammenarbeit zwischen zwei Personen
        • Abstimmungen kosten unverhältnismäßig viel Zeit
        • Entscheidungen werden vertagt, zerredet oder sind Stellvertreter für die eigentlich Konfliktlage
        • Kollegen und Kolleginnen arbeiten offen oder verdeckt gegeneinander
        • stille Blockaden
        • Entstehung von Koalitionen rund um die beiden Konfliktkerne

          Konflikte zwischen Mitarbeitendenvertretung & Geschäftsführung

          Für:

          • Entscheidungen werden vertagt, Beschlüsse werden „auf Verfahren“ gezogen, Entwicklungen stehen still

          • Positionen werden wiederholt, ohne dass Bewegung entsteht

          • Aussagen werden als taktisch oder gegen die andere Seite gerichtet gelesen

          • Kommunikation läuft über formale Schreiben statt über direkte Klärung

          • Nebenschauplätze wachsen

          Erbschaftsstreitigkeiten im unternehmerischen Umfeld

          Symptome:

          • Die Erbschaft großer Vermögenswerte soll geklärt werden (Mietobjekte, Anteile, Immobilien, Liquidität etc.)
          • Erbparteien haben unterschiedliche Vorstellungen wie z.B. Verkauf, Nutzung und aktive Verwaltung, Ausschüttung
          • Unklare oder umstrittene Leistungen der Vergangenheit (Pflege, Mitrbeit im Familienbetrieb, Investitionen, Entnahmen) werden nachträglich verrechnet
          • Denkbare Szenarien werden immer wieder von Parteien blockiert.
          • Kommunikation zu dem Thema ggf. auch darüber hinaus wird schwieriger.

          Rückzug & drohender Ausstieg von Schlüssel-Mitarbeitenden

          Symptome:

          • Rückzug aufgrund der Konfliktlage wird sichtbar: weniger Austausch, weniger Initiative, „nur noch das Nötigste“

          • Konfliktgespräche werden vermieden oder laufen nur noch über Dritte/Schriftform

          • Kündigung wird angedeutet oder im Umfeld als realistische Option gehandelt

          • Resignation oder Zynismus nimmt zu; kleine Anlässe eskalieren schneller

          Blockierte Zusammenarbeit im Team

          Symptome:

          • Konflikte betreffen mehr als zwei Personen oder „wandern“ zwischen Teammitgliedern

          • wiederkehrende Reibung an Rollen, Zuständigkeiten und Schnittstellen

          • Meetings drehen sich im Kreis; Entscheidungen werden vertagt oder später unterlaufen

          • Lagerbildung, Koalitionen oder Rückzug entstehen im Team, nicht nur um Einzelne

          • Absprachen funktionieren nicht dauerhaft, weil es keine geteilte Arbeitsbasis gibt

          Kündigungvereinbarung 

          Symptome:

          • es sind Schlüsselmitarbeitende betroffen
          • es droht hohe Eskalation/Verletzung/Misstrauen statt sachlicher Verhandlung
          • es sind mehrere Beteiligte involviert (Führung, HR, MAV/BR, ggf. anwaltliche Begleitung)
          • es sollen auch weiche Themen abschließend und zum beiderseitigen Vorteil geklärt werden ohne Nachkonflikte (Geld/Fristen, Übergabe, Kommunikation, Zeugnis/Referenzen etc.)

          Gestaltung der Unternehmensnachfolge

          Symptome:

          • Konflikt dreht sich um Richtung und Kontrolle: Strategie, Risiko, Wachstum, Verkauf/Behalten, Rollen der nächsten Generation

          • Rollen sind unklar: Wer entscheidet? Wer führt? Wer besitzt? Wer haftet?

          • „Sachdebatten“ sind Stellvertreter für Einfluss (z. B. Investitionen, Personal, Standorte, Digitalisierung)

          • Loyalitäten/Lager entstehen zwischen Generationen oder Geschwistern (Alt vs. Neu, „Tradition“ vs. „Modernisierung“)

          • Übergabe zieht sich, weil die alte Generation nicht loslässt oder die neue nicht wirklich handlungsfähig wird

          Freie Termine für das Kennenlernen

          Ist kein passender Kennenlerntermin dabei?

          Sollte mal kein kurzfristiger Termin im Kalender zu finden sein, dann melden Sie sich gerne auf anderen Wegen bei mir. In der Regel findet sich immer eine Lösung.

           

          Alternativen Termin anfragen: